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Freitag, 26. September 2014

Die Zeugen Jehovas und der III. Weltkrieg

Ist schon wichtig, immer gut vorbereitet zu sein, finde ich. Man stelle sich vor, man hat irgendwo eine Präsentation zu halten und kommt da hin ohne Vorbereitung. Man stelle sich vor, man singt in einer Oper als Solist mit und kommt hin, um festzustellen, dass man weder die Oper richtig kennt, noch die zu singenden Partituren beherrscht. Grausam ist das. Man stelle sich vor, der Wendler singt und die Technik fällt aus. Das wäre allerdings was anderes. Für den Zuhörer. Für den W. sicher auch nicht.
Jetzt geistert in den Köpfen der Menschen die Angst vor einem 3. Weltkrieg. Ob das sein muss, darüber kann man streiten. Ob die Medien dazu ihren Beitrag leisten, darüber kann man ebenfalls streiten. Es gibt ihn jedoch, den intelligenzreduzierten Homo Sapiens, der immer noch nicht gelernt hat, dass Krieg keine Lösung ist. Leider hat dieser H.S. in der Regel dann noch irgendwelche Machtpositionen inne. (Manchmal sogar ist er Träger des Friedendingenspreises *duckundwech*).
Jedenfalls, sollte es einen 3. WK geben, wie kann Mensch sich vorbereiten? Jodtabletten einlagern für den Fall, dass es eher atomar zugeht? Den alten Bunker aus dem 2. WK wieder aktivieren?
Gestern im Supermarkt entdeckt: Die neue Ausgabe des Groschenheftchens WELTKRIEG. Groschenheftchen jetzt nur vom Format her. Wir haben schließch den Euro. Da kann so ein Groschenheftchen schon mal 1,95 € kosten. Es ist schon Nr. 20 mit lauter Erlebnisberichten aus dem letzten WK. Diesmal: Überleben in Eis und Tundra. Ist wichtig. Der Winter kommt und wenn jetzt der Krieg auch im Winter.… So weiß man dann, wie die es früher hinbekommen haben. Erst dachte ich, es sei die Arbeitshilfe für die Hauskreise der Neo (… die, deren Namen man nicht nennt),  ihr wisst schon. Aber es scheint da doch einen echten Bedarf zu geben. Das Titelbild wurde vom Maler erstellt, der auch das Titelbild vom Wachtturm malt. Weiß ich aber nicht sicher, könnte jedoch sein.Von den Zeugen. Jetzt nicht Zeugen des Weltkrieges, also nicht des letzten. Die schreiben ja auch Erlebnisbericht und erzählen Großes vom kommenden Krieg. Gar nicht so unähnlich. Der Wachtturm allerdings ist günstiger. Den bekommt man immer noch von den Damen in der Fußgängerzone geschenkt. Find ich nett.
Stelle fest, das Weltkriegsniveau ist mittlerweile auf dem Niveau von Dr. Dingsbums, der Arzt, dem die Frauen vertrauen und Jerry Cotton, dem Mann aus Baumwolle.
Hab das Heft nicht gekauft. Bin von den Sprüchen der Alten geprägt: Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin…
Das waren noch Zeiten, als es hieß: Frieden schaffen ohne Waffen. Wenn der Tag dein Freund sein soll, dann brauchst du eine Tüte mit glücklichmachendem Inhalt. Und wenn du zum Establishment gehören wolltest, war das auch ganz einfach: Du musstest nur zweimal mit derselben pennen. Aber keine wollte mehr Krieg und las auch keine Heftchen.
Aber das ist lange her und vergangen. Jetzt geht es wieder um kalte und heiße Kriege. Angesichts dessen, mal ehrlich: Glaubt da echt noch jemand an die Evolution des Homo Sapiens? Ehrlich? Na dann…    

#2.Weltkrieg #ZeugenJehovas #Evolution #Frieden #keinSex

Samstag, 23. August 2014

Bombe auf A3 findet zu ihrer Bestimmung. Schön.

Bombenstimmung auf der A3 bei Offenbach letzte Woche.

Ich mag englische Weingummis. Früher jedenfalls. Lange nicht mehr gegessen. Ich mag auch englische Kekse. Früher jedenfalls… Mit englischen Hinterlassenschaften sieht das etwas anders aus. Die Stoffwechselabfallprodukte des II. Weltkrieges, die immer noch herumliegen, muten manches Mal recht gefährlich an. Was ich nicht verstehe ist, wie die Briten das allerdings machen. Sie werfen im Krieg eine Bombe ab. Blindgänger, das Ding geht nicht hoch. Haben die, für den Fall, dass das Teil nicht hoch geht, immer gleich eine Tonne Erde hinterher geworfen? Oder wie kann es passieren, dass beim Bau einer Autobahn eine 50 T Bombe übersehen wird? Oder waren Bürger aus Schilda beim Bau der Straße im Einsatz und dachten, wenn wir das schön zu machen, wird schon nichts passieren? Ist ja auch nicht, zum Glück. Jahrzehnte nicht. Aber dann musste mal wieder was repariert werden. An der Autobahn, nicht an der Bombe, der ging es gut in ihrem Bettchen unter der Straße. Aber siehe da, Loch gegraben und was lächelt wie der Geist aus der Flasche nach oben? Die Bombe. Gehört ja schon fast zur Familie, nach so vielen Jahren. Wusste nur keiner, irgendwie. Das wirklich Spannende ist jedoch. Nach der jahrzentelangen Ruhephase ist das Dingen scharf geworden. Richtig rattig, wie Schmidts Katze. Deswegen konnte man die auch nicht entschärfen, die musste in einem großen Bombenorgasmus diese Welt verlassen. Schön für die Bombe. Sie durfte den Sinn ihres Lebens am Ende doch noch erfüllen. Hat sich sicher gefreut. Bekommt jetzt vielleicht auch 72 Bombenfrauen im Bombenhimmel. Andere kriegen so was auch, wenn sie in die Luft fliegen. Wär ja sonst ungerecht. Schlecht für die Autobahn, denn die hatte jetzt ein größeres Loch als geplant. Aber wo wir gerade am Reparieren sind...
Habe heute mal die Autobahn abgefahren. Alles wieder okay. Bombe im Himmel, Loch zu, Straße wieder gut befahrbar. Alles ruhig. Eine Bombenstimmung gab es auch nicht mehr. Eher nix los.