In gehobener Gastronomie wird oft Wert auf Extravaganz gelegt. Extravagant definiert sich laut Wikidingens: „in ausgefallener und oder in übertriebener, überspannter Weise bewusst abweichend und dadurch auffallend“. (Ey, Wikidingens kennt mich! *freu*)
"Aha!", dachte sich der Restaurantbetreiber, als ihm die Bierdeckel ausgingen und servierte die Getränke auf Servietten. Klingt schon extravagant: auf Servietten serviert. Kühles Bier vom Fass auf einfarbiger Serviette. Edelst.
"Aha!", dachte sich der Gast. Sah noch eine Steigerungsmöglichkeit und verfeinerte den extravaganten Untersatz zu einem Kunstwerk. Nahezu unfälschbar. Unikate. Extravagant hoch Zehn. Echt piekfein.
Musste dann so tief in meinem Inneren doch feststellen: Geschmäcker sind halt verschieden. Also nicht meiner, der ist einfach.
Ich mein, das war einfach nix. Irgendwie. Ich war das nicht!
Gastronomie mit soviel Stil: Locanda in Aschaffenburg.
#Extravaganz #Gastronomie #Locanda #Aschaffenburg
Ist doch immer nix los. Und am Ende von nix los merkste plötzlich: Schwupp, rum isset... Kann man drüber schreiben. Kann man auch lassen. Aber lassen ist irgendwie auch blöd. Also dann lieber über nix los losschreiben. „Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen.“ (Mark Twain) Dat isso. Und wenn du es jetzt immer noch nicht raffst: Isso ist ein Pokemon... Also: fröhliche Langeweile. Weil: es ist echt nix los.
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Dienstag, 4. November 2014
Gastronomie mit einem Hauch Extravaganz
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