Im Dorf durchaus üblich: Gespräche auf der Straße. Macht man in der Stadt schon wegen des hohen Verkehrsaufkommens eher weniger. Ist aber auf dem Dorf durchaus ein analoges soziales Netzwerk. Neueste Infos werden ausgetauscht. Man verabredet sich. Es fängt schon in jungen Jahren an. Im Alter dann wird es fortgesetzt. Nur die Fahrräder ändern sich. Es werden dann diese Damenräder mit niedrigem Einstieg und natürlich dem obligatorischen Einkaufskorb. Da sollte dann auch immer was drin sein. Nicht dass der Nachbar denkt, man hätte nichts zu tun. Aber Zeit für ein Schwätzchen muss sein. Noch später dann, wenn das Laufen nicht mehr so funzt, legt man sich ein Kissen auf die Fensterbank und lehnt sich aus dem Fenster. Sollte dann geöffnet sein. Wenn es kälter wird, wird das unangenehmer. Dann ist man irgendwie abgeschnitten von der Welt. Dann ist Zeit für die Novemberdepression.
Wer dann noch virtuell am Leben teilnehmen kann, der hat's gut. Wer nicht, hat Pech. Ist dem Nachbarn dann aber auch egal. Manchmal ist er dann nach dem Winter erstaunt, dass der andere doch noch lebt. Man hat ja schon munkeln hören…
Dorfleben eben. So mag man es.
#Dorfleben #November #Novemberdepression #SozialesNetzwerk
Ist doch immer nix los. Und am Ende von nix los merkste plötzlich: Schwupp, rum isset... Kann man drüber schreiben. Kann man auch lassen. Aber lassen ist irgendwie auch blöd. Also dann lieber über nix los losschreiben. „Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen.“ (Mark Twain) Dat isso. Und wenn du es jetzt immer noch nicht raffst: Isso ist ein Pokemon... Also: fröhliche Langeweile. Weil: es ist echt nix los.
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Dienstag, 28. Oktober 2014
Novemberdepression im Anmarsch?
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