Tarzan? Bekannt? Wenn nein, dann den Text von gestern noch mal lesen.
Festgestellt wurde: Tarzan lebt dann doch nicht mehr. Die vH (=verbesserte Hälfte) meinte auch auf einem Foto sein Grab entdeckt zu haben.
Jedoch wurde er offensichtlich aufgrund einer physischen Reaktion (evtl. posthum entstanden) nicht tief genug begraben. Kann ja passieren. Man kann nicht immer alles einkalkulieren.
Tja… ich habe ihr nicht widersprochen. Schließlich muss sie ihre anatomischen Kenntnisse ja irgendwoher haben, oder?
Ich jedenfalls hätte es für was anderes gehalten. Aber wer will schon die Meinung einer vH ändern?
Kann man versuchen, muss man aber nicht. Allerdings meinte ich im Wald einen fast unhörbaren Tarzanschrei…
War aber wohl eine Akustomorgana.
Genug für heute, es ist Sonntag…
Heute Abend brauch ich erst mal ein Pils, oder so.
#Tarzan
Ist doch immer nix los. Und am Ende von nix los merkste plötzlich: Schwupp, rum isset... Kann man drüber schreiben. Kann man auch lassen. Aber lassen ist irgendwie auch blöd. Also dann lieber über nix los losschreiben. „Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen.“ (Mark Twain) Dat isso. Und wenn du es jetzt immer noch nicht raffst: Isso ist ein Pokemon... Also: fröhliche Langeweile. Weil: es ist echt nix los.
Sonntag, 7. September 2014
Samstag, 6. September 2014
Tarzan lebt - oder?
Tarzan? Noch bekannt? War einer der Helden meiner Kindheit. Samstags, ZDF, 18.00 Uhr kam Tarzan (für Insider: zumindest im Winterhalbjahr). Der echte mit Johnny Weissmüller. Ein österr. Held, lange bevor es den Schwarzenegger gab. Tarzan, der Held des Dschungels. Er rettete, was Rettung brauchte: gute Menschen, süße Tiere, die Natur. Er kämpfte gegen böse Menschen, Raubtiere, die ihm nicht gehorchen wollten (meist waren das große böse Alligatoren) und die gefährliche Natur. Stets ging er sieggreich daraus hervor. Und die meiste Energie setzte er dann frei, wenn er Jane, seine Dschungelkönigin retten musste. Hach ja, Jane, die Frau in der Stringfellwäsche (oder Fellstringwäsche?). Eventuell bekam die Fellstringwäsche eine Stringfellwäsche? *Kopfkinoaus*. Tarzan bediente sich eines sehr ausgeklügelten Systems von Kletterpflanzen, Schmarotzern, die sich an Bäumen festhielten. Diese waren in seinem Dschungel so installiert, dass er sich damit an jeden beliebigen Platz des Waldes schwingen konnte. Er benötigte auch nur eine Hand und schwang sich in Windeseile von einem Ende des Walds zum anderen und zwar ohne auch nur einmal absetzen zu müssen. Er war nicht nur ein echter Held, er war stets auch ein Logistikgenie. Mein eigener Versuch, mich an einem Seil über einen Bach zu schwingen, endete in ebendiesem und ich war froh, dass es dort keine Alligatoren gab. Hätte mich auch überrascht, in einem rheinischen Bach Alligatoren vorzufinden. Da gab es nicht mal Fischlein drin. Nach meinem Versuch war Tarzan ein noch größerer Held in meinen kindlich-pubertären Augen. Damals halt. Heute bin ich nicht mehr kindlich-pubertär, sondern in der Midlife-Dingens. Ist aber ähnlich irgendwie.
Diese Helden sind in der Neuzeit ausgestorben oder sind doof.
Und dennoch steckt im Manne eine tiefe Sehnsucht nach diesem Helden, nach Tarzan. Neulich bei einem Waldspaziergang entdeckt. Ein Neuzeit-Tarzan, gerade dabei, ganz offensichtlich eine Cobra zu würgen. Den starren Blick fixiert auf eine Stelle auf dem Boden vor sich. Angestrengt würgend.
Erst dachte ich noch, vielleicht macht er ja nur Pipi… aber nein, das konnte nicht sein. Da habe ich gelernt, man stellt sich hinter einen Baum oder hinter einen anderen Sichtschutz (LKW-Reifen wird auch oft präferiert). Aber so ganz offen am Straßenrand? Nein, das muss ein Neuzeit-Tarzan sein.
Er fing dann auch kräftig zu rütteln und zu schütteln und ich dachte nur, dass, wenn jetzt die Neuzeit-Jane käme und sich die Liane greifen würde… ob es dann wohl wieder einen echt urigen Tarzanschrei…
Gab es aber nicht. Keine Jane. Vielleicht war er enttäuscht darüber. War jetzt nicht direkt erkennbar. Tarzan ging nach der Würgerei zu seinem Auto (Auto? Keine Kletterpflanze? Mir kamen doch Zweifel.) und fuhr davon. Die Cobra jedenfalls schien besiegt, aber irgendwie hatte ich auch keine Lust, genauer nachzusehen. Ich habe es einfach geglaubt. Wollte es einfach glauben!
Werde weiter die Augen offen halten nach den Neuzeit-Tarzans. Oder heißt das Tarzä(h)nen?
Auch egal. Ist jetzt eh wieder vorbei.
Und wieder nix los...
#Tarzan #Neuzeit #Johnny Weissmüller #Helden
Diese Helden sind in der Neuzeit ausgestorben oder sind doof.
Und dennoch steckt im Manne eine tiefe Sehnsucht nach diesem Helden, nach Tarzan. Neulich bei einem Waldspaziergang entdeckt. Ein Neuzeit-Tarzan, gerade dabei, ganz offensichtlich eine Cobra zu würgen. Den starren Blick fixiert auf eine Stelle auf dem Boden vor sich. Angestrengt würgend.
Erst dachte ich noch, vielleicht macht er ja nur Pipi… aber nein, das konnte nicht sein. Da habe ich gelernt, man stellt sich hinter einen Baum oder hinter einen anderen Sichtschutz (LKW-Reifen wird auch oft präferiert). Aber so ganz offen am Straßenrand? Nein, das muss ein Neuzeit-Tarzan sein.
Er fing dann auch kräftig zu rütteln und zu schütteln und ich dachte nur, dass, wenn jetzt die Neuzeit-Jane käme und sich die Liane greifen würde… ob es dann wohl wieder einen echt urigen Tarzanschrei…
Gab es aber nicht. Keine Jane. Vielleicht war er enttäuscht darüber. War jetzt nicht direkt erkennbar. Tarzan ging nach der Würgerei zu seinem Auto (Auto? Keine Kletterpflanze? Mir kamen doch Zweifel.) und fuhr davon. Die Cobra jedenfalls schien besiegt, aber irgendwie hatte ich auch keine Lust, genauer nachzusehen. Ich habe es einfach geglaubt. Wollte es einfach glauben!
Werde weiter die Augen offen halten nach den Neuzeit-Tarzans. Oder heißt das Tarzä(h)nen?
Auch egal. Ist jetzt eh wieder vorbei.
Und wieder nix los...
#Tarzan #Neuzeit #Johnny Weissmüller #Helden
Freitag, 5. September 2014
Hessischer Betrieb verschenkt täglich rund 40.000 männliche Eintages-Küken an Veganer.
![]() |
| Quelle: echo-online: Lauter Jungs (vielleicht) |
Schlagzeile in echo-online von gestern:
Hessen verbietet Tötung männlicher Eintagsküken
Gute Idee das, oder? Da ja jetzt das Gesetz durch ist, dass in Hessen männliche Eintagsküken nicht mehr getötet und/oder verfüttert werden dürfen, ist abzuwarten, wie diverse Betriebe wie z.B. Zoos die Versorgungslücke schließen werden. Der (einzige) betroffene hessische Betrieb ist zur Abgabe der männlichen Tiere bereit. Da die permanent wachsende Zahl der Veganer ja nun vom Tierschutzgedanken durchdrungen ist, beschließt der Produzent, ihnen täglich die Anzahl der männlichen Eintagsküken zur Verfügung zu stellen. Das wird ein Spaß. Wenn in unserem Dorf nur 1 Veganer lebt, ist der Ort nach einer Woche unter Küken begraben. Scheint gut gemeint, jedoch eher wenig praktikabel. Wurde wohl auch nie drüber nachgedacht. Hab ich wohl geträumt. Alternative: 2 Tage warten, dann ist das Eintagsküken keines mehr. Auch doof.Alternative: Man könnte jedem, der welche will, sozusagen zur Eigenaufzucht, welche abgeben. Ich würde dann mal 3 nehmen. Aufziehen, gut füttern, gäbe nach ein paar Wochen 6 halbe Hinkel. Ohne Antidepressiva und was die sonst so mampfen. Aber löst das Problem nicht.
Alternative: Also wird versucht, schon vor dem Bebrüten herauszufinden, ob Hahn oder Henne daraus hervorgehen. Ist teuer das Verfahren. Die mit Hahn gefüllten unbebrüteten Eier kommen dann? Richtig! In den Handel! Wir werden also in Zukunft mehr "männliche" Eier haben. Ob sich der Verzehr dann irgendwie auswirkt? Etwa auf den Testosteronspiegel beim Mann? Wird es dadurch eine Vermehrungswelle in unserem Land geben? Beim Menschen, meine ich. Aufgrund dessen wieder mehr einheimische Facharbeiter? Die Renten werden sicher?
Das sind doch mal Perspektiven! Also ich bin dafür, dass diese Küken nicht mehr getötet werden dürfen, weil genau dieses eine Vorgehen wird in der Zukunft als der entscheidende Ansatz zum Fortbestand unseres schönen Landes genannt werden. Ich sehe dies glasklar vor mir. Dass ich dafür bin, ich jetzt eher Formsache. Ist ja schon durch der Beschluss. Fühlt sich aber gut an, dafür zu sein. Sind ja schon auch süß, die kleinen. Das ist die Alternative für Deutschland! Oh, gibt es da nicht auch so eine Partei? Hoffentlich erzählt denen das keiner.
Ein Dankeschön an alle Veganer und Tierschützer. Ihr rettet unser Land!
In der Zukunft halt. Nicht heute.
Heute ist dann eher.…na, ihr wisst schon...
#AfD #Eintagsküken #Facharbeitermangel #Tierschutz #Veganer
Labels:
AfD,
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Facharbeitermangel,
Tierschutz,
Veganer
Donnerstag, 4. September 2014
Albert Schweitzer und die Currywurst
Die Kulturideale, an denen die Menschheit früher Halt hatte, werden von Jahr zu Jahr kraftloser.~Albert Schweitzer~ (1875-1965)
Tja, manche Menschen vermisst man bis zum heutigen Tag, auch wenn man sie vielleicht niemals kennengelernt hat. Heute vor 49 Jahren starb Albert Schweitzer, ein Mann, bei dem Intelligenz und Humanität noch zusammen gehörten. Heute ein eher seltenes Phänomen.
Und ein weiterer Gedenktag ist heute: Die Currywurst wird 65! Happy Birthday, Currywurst. Du hast jetzt endlich das Rentenalter erreicht.
Nun lässt sich erkennen, dass Herr Schweitzer die Currywurst noch gekannt haben kann, wurde sie doch zu seinen Lebzeiten erfunden.
Ob sie ihm wohl gemundet hat? Man weiß es nicht.
Fakt jedenfalls ist, dass sich das Eingangszitat oben nicht auf die Currywurst bezogen hat. Also wahrscheinlich nicht. Ich meine, unmöglich ist das jetzt nicht. Aber wir wollen der C-Wurst jetzt auch mal nicht Unrecht tun.
Aber ist auch Wurst jetzt. RIP Albert und Happy BDay Currywurst und noch eine schöne Rentenzeit.
Man munkelt übrigens, dass von der Ur-Currywurst nichts mehr übrig sei. Wir gratulieren jetzt im Grunde den Ururururururururur-Enkeln. Egal.
Nixlosmawidda.
Mittwoch, 3. September 2014
Unvorstellbar! Und dennoch...
Es gibt ja so einige Dinge im Leben, die einfach unvorstellbar sind. Also ich mein so Sachen wie: Frauen, die einparken können, Grillen ohne Fleisch, Sonnenaufgang ohne Sonne, über's Wasser laufen ohne unterzugehen, sprechende Schlangen, ein Tagesbeginn ohne Kaffee, die Vorstellung, dass die verbesserte Hälfte freiwillig mit den Hunden Gassi… , na ja lauter so was eben.
Wenn man so einen Zaunpfahl sieht, dann kann man sich selbst als Mann nur schwer vorstellen, dass man damit winken könnte. Ist schon nicht so einfach. Gibt aber dennoch dieses "Wink mit dem Zaunpfahl". Schon mal mitbekommen? Ist doch schwer vorstellbar, damit jetzt fröhlich herumzuwedeln. Geht eigentlich nicht. Hat man im Grunde ja auch nicht immer griffbereit so einen Zaunpfahl.
Und ausgerechnet dasschwache Geschlecht (also früher nannte man das so, heute ist das sicher nicht mehr erlaubt, weil auch wieder so ein Diskrimidingens… ich streich das lieber durch). Also ausgerechnet obiges erwähntes Geschlecht beherrscht die Kunst des Winkens mit dem Zaunpfahl aus dem ff. Nahezu perfekt. Unvorstellbar, oder?
Nur so lange du nicht verheiratet bist. Ehrlich jetzt. Kannste auch nix machen. Musste so nehmen. Autschn.
Und wenn du jetzt nicht weißt, was aus dem ff bedeutet, Google hilft dir.
Wenn man so einen Zaunpfahl sieht, dann kann man sich selbst als Mann nur schwer vorstellen, dass man damit winken könnte. Ist schon nicht so einfach. Gibt aber dennoch dieses "Wink mit dem Zaunpfahl". Schon mal mitbekommen? Ist doch schwer vorstellbar, damit jetzt fröhlich herumzuwedeln. Geht eigentlich nicht. Hat man im Grunde ja auch nicht immer griffbereit so einen Zaunpfahl.
Und ausgerechnet das
Nur so lange du nicht verheiratet bist. Ehrlich jetzt. Kannste auch nix machen. Musste so nehmen. Autschn.
Und wenn du jetzt nicht weißt, was aus dem ff bedeutet, Google hilft dir.
Dienstag, 2. September 2014
Herbstidentitätsdiffusion
![]() |
| Blätter des meteorologischen Herbstes und des astrologischen Sommers |
Finde, man hängt ganz schön in der undefinierbaren Luft mit diesen Jahreszeiten. Atme ich jetzt Herbstluft oder ein Sommerlüftchen?
Kann das nicht wieder sein wie früher?
Im Grunde allerdings merkt man den Unterschied zu früher gar nicht. Weil nämlich die Jahreszeiten per se haben sich ja nur wenig geändert. Nur die Begrifflichkeiten verkomplizierten sich. Das allerdings ist ja wohl symptomatisch für unsere Zeit. Mit der voluminösen Expansion reziproker Intelligenz steigt die Verkomplizierung der Begrifflichkeiten. Diese intellektuelle Überforderung führt andererseits zu einer Versimplifizierung im Realen. Kapiert? Alles kein Problem, Alter. Alles kein Problem. Guckstu.
Und übrigens: Der Herbst, also der ist nicht Schuld daran. Das nun wirklich nicht.
Nachtrag: Urgroßonkel Johann Wolfgang sagte:
Der Herbst ist immer unsere beste Zeit.Er muss es ja wissen, der Gute.
Montag, 1. September 2014
Verkehrsberuhigung macht unruhig
Manchmal muss das sein. Kann man verstehen. irgendwas ist kaputt. Unterirdisch. Muss man ja rankommen. Also Bagger her, Loch graben. Anschließend fachsimpeln. Einer arbeitet, vier stehen rum. Helfen verbal. Mit klugen Ratschlägen. Oder man unterhält sich über's Wetter. Ist ja auch interessant, das Wetter. Super Team. TEAM steht dann wieder als Abkürzung für: Toll, Ein Anderer Macht's.
Wichtig erscheint mir, die Baggerschaufel gut festzuhalten. Man weiß ja nie. Man hat schon viel erlebt. Und mal ehrlich: Alle hätten sie sowieso nicht reingepasst. In das Loch.
Irgendwann ist man dann auch fertig. Loch wird wieder zu gemacht. Führt dazu, dass die Dorfstraßen was von einem Flickerlteppich haben. Ich würde vorschlagen, es dann auch jeweils farbig bunt zu machen. Das hätte mal ein ganz eigenes Flair für so ein Dorf. Machen Sie aber nicht. Bleibt alles grau in grau. Auch egal. Wird eh bald Herbst. Graue Jahreszeit. Graue Flickerlteppichstraße. Ist auch zu lang so ein Wort. Flickerlteppichstraße. Geht gar nicht.
Das Loch wird übrigens dann nicht bis oben verfüllt.
Man lässt so einen Absatz von knapp 10 cm Höhe. Die Autos, die auf der Seite fahren müssen dadurch holpern, wenn Gegenverkehr kommt. Sonst fahren sie lieber drum herum. Warum das so gemacht wird? Keine Ahnung. Wird auch nicht kenntlich gemacht. Muss man ahnen, besonders im Dunkeln. Ahnen kann man auch die vielen Flüche, die von den Fahrern ausgestoßen werden, wenn sie mal wieder da zu schnell reingepoltert sind. Das Auto ist dem Manne seinZweitliebstes. Aber das interessiert die Lochwiedervollmacher nicht. Hat er halt Pech, der Autofahrer.
Ich bin da nicht so betroffen. Von dem Loch jetzt. Ich weiß, wo es ist. Ich bremse halt ab oder fahr außen rum. Aber man macht sich ja so seine Gedanken um den Nächsten. Außerdem: die meisten fahren im Dorf eh zu schnell. Da ist so eine künstliche Einbremsung vielleicht auch mal gut. Da werden die Raser zum langsamen Fahrern motiviert. Beim 2.Mal fahren die vorsichtiger. Das ist sicher. Dann ist das eigentlich auch sicherer für alle Bewohner, für die Katzen vom Nachbarn und für die Marder, die nachts durch die Gassen huschen. Gelebter Tier- und Anwohnerschutz also. Praktisch. Einfach. Gut.
Braucht man gar nicht drüber zu schreiben.
Wär mir jetzt auch gar nicht eingefallen. Echt nicht! Aber Herr K. hat schon gequängelt. Der wollte was lesen. Bitte schön.
Wichtig erscheint mir, die Baggerschaufel gut festzuhalten. Man weiß ja nie. Man hat schon viel erlebt. Und mal ehrlich: Alle hätten sie sowieso nicht reingepasst. In das Loch.
Irgendwann ist man dann auch fertig. Loch wird wieder zu gemacht. Führt dazu, dass die Dorfstraßen was von einem Flickerlteppich haben. Ich würde vorschlagen, es dann auch jeweils farbig bunt zu machen. Das hätte mal ein ganz eigenes Flair für so ein Dorf. Machen Sie aber nicht. Bleibt alles grau in grau. Auch egal. Wird eh bald Herbst. Graue Jahreszeit. Graue Flickerlteppichstraße. Ist auch zu lang so ein Wort. Flickerlteppichstraße. Geht gar nicht.
Das Loch wird übrigens dann nicht bis oben verfüllt.
Man lässt so einen Absatz von knapp 10 cm Höhe. Die Autos, die auf der Seite fahren müssen dadurch holpern, wenn Gegenverkehr kommt. Sonst fahren sie lieber drum herum. Warum das so gemacht wird? Keine Ahnung. Wird auch nicht kenntlich gemacht. Muss man ahnen, besonders im Dunkeln. Ahnen kann man auch die vielen Flüche, die von den Fahrern ausgestoßen werden, wenn sie mal wieder da zu schnell reingepoltert sind. Das Auto ist dem Manne sein
Ich bin da nicht so betroffen. Von dem Loch jetzt. Ich weiß, wo es ist. Ich bremse halt ab oder fahr außen rum. Aber man macht sich ja so seine Gedanken um den Nächsten. Außerdem: die meisten fahren im Dorf eh zu schnell. Da ist so eine künstliche Einbremsung vielleicht auch mal gut. Da werden die Raser zum langsamen Fahrern motiviert. Beim 2.Mal fahren die vorsichtiger. Das ist sicher. Dann ist das eigentlich auch sicherer für alle Bewohner, für die Katzen vom Nachbarn und für die Marder, die nachts durch die Gassen huschen. Gelebter Tier- und Anwohnerschutz also. Praktisch. Einfach. Gut.
Braucht man gar nicht drüber zu schreiben.
Wär mir jetzt auch gar nicht eingefallen. Echt nicht! Aber Herr K. hat schon gequängelt. Der wollte was lesen. Bitte schön.
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Baustelle,
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Waldaschaff, Deutschland
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