Donnerstag, 2. Oktober 2014

Jemand hat den Löffel abgegeben... Nur wer?

Wechsel der Jahreszeiten. Die Blätter verfärben sich und fallen von den Bäumen. Die Eissaison endet und die Löffel fallen den eben noch Sommerfrischen aus den Händen. Landet beides nebeneinander am Boden als Zeichen der Veränderung und des Wechsels. Nichts bleibt, wie es ist. Außer vielleicht der Löffel. Der könnte auch im kommenden Sommer noch da sein. Die Blätter eher nicht.
Heute gelernt: Wenn der Herbst kommt, muss das nicht bedeuten, den Löffel abzugeben. Wäre wohl besser, wenn nicht. Und wenn doch, dann eventuell nur den Eislöffel.

#Herbst #Jahreszeit #Tod #Löffel

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Alete ... für's Kind. Und das jeden Tag!

Beutel der Dogstation
Beutel sind praktisch. Zum Transportieren von Sachen. Zum Schützen. Für Tiefkühllebensmittel. Auch für Mülleimer, damit der Müll nicht direkt im Eimer landet, sondern hygienisch verpackt entsorgt werden kann. Umweltfreundlich sind sie eher nicht. Gut es gibt manchmal noch Jute statt Plastik. Hat sich aber in den letzten 30 Jahren nicht durchgesetzt am Markt. Besonders Hygienefreaks wollen eigentlich nur diese Einwegbeutel. Und diese Putz- und Hygienehypochonder werden ja bekanntlich immer mehr. Vielleicht kommt mir das auch nur so vor.
Im Dorf gibt es einen Beutelautomaten. Klasse! Der ist nicht für Lebensmittel gedacht. Also nicht direkt. Eher für bereits gebrauchte Lebensmittel. Und verdaute. Speziell von bellenden 4-Beinern verdaute Lebensmittel. Diese werden ja von diesen in der Regel außerhalb des Wohnbereiches ausgeschieden. Also nicht im Haus, sondern im Dorf. Und da gibt es bevorzugte Stellen und Wege. An einer dieser Stellen hängt dann ein Hundekotbeutelspender. Da kann man sich als Hundebesitzer einen Hundekotbeutel ziehen. Um damit den Hundekot, den der Hund (wer auch sonst) ausgeschieden hat, einzutüten und nicht etwa in den Tiefkühler, nein, in den Müll zu verschaffen. Ob es sich dabei um Sondermüll handelt, hängt von der zuvor verköstigten Nahrung ab. Viele Hundegassigänger nutzen diesen Beutelspender, sofern sie keine eigenen Beutel dabei haben. Manche haben auch immer einen eigenen Vorrat dabei. Die Spenderbeutel sind schwarz und damit blickdicht. Mancher, der eigene Tüten dabei hat, nutzt keine blickdichten. Das ist unschön. Man sieht die Kacke quasi noch im Beutel dampfen. Und wenn sie dann nicht richtig verknotet wurde… Verknoten ist wichtig. Besonders wenn der Gassigang noch etwas länger dauert. Sonst gibt es Probleme mit dem Durchatmen. Und nix war es mit "mal eben frische Luft schnappen". Wäre blöd, irgendwie.
Es gibt allerdings die radikalen Beutelverweigerer. Die lassen alles so liegen, wie es frisch produziert wurde. Das verfällt dann in ein paar Tagen. Schneller geht es, wenn noch einige Passanten reintreten. Das hilft. Und dann gibt es die stillen "Auf-Beutel-Hinweiser", die stillschweigend pädagogisch unterwegs sind. Sie bevorraten sich am Spender mit mehreren Beuteln und verteilen die entlang der Strecke. Damit auch wirklich jeder sieht: Es gibt schwarze Hundkotbeutel.
In der Regel bleiben diese (die Beutel) dann dort liegen, wo sie ausgelegt wurden. Wenn sie nicht weggeräumt werden, beginnt ein Verwitterungsprozess. Der Beutel ändert seine Farbe. Wird lila. Schrecklich. Der Verwitterungsprozess eines ausgelegten Beutel dauert übrigens wesentlich länger, als der Verfall des beanstandeten Stoffwechselabfallproduktes. Der Beutel ist aus Kunststoff. Das kann schon mal Jahre bie Jahrzehnte dauern, bis er dann endgültig weg ist. Da geht dann der pädagogische Schuss im Grunde auch nach hinten los, nur eben anders. Im Meer zum Beispiel gibt es viel mehr nachgewiesenen Plastikmüll als Hundkacka. Echt jetzt.
Es gibt auch Lebensmittel, die man bereits vor der Verdauung, also vor dem Verzehr in einen solchen Beutel tun sollte. Und schnell weg damit.
Zum Beispiel die Alete Babynahrung zum Trinken. Die ist sowas von ungesund, die sollte man nicht verzehren. Die ist bäbäh. Die ist praktisch so wertlos wie schon verdaut. Und macht Babies dick. Und dicke Babies werden dicke Erwachsene. Wenn diese dann Hunde haben, sind sie zu träge, um den Kot in Beutel zu tun und lassen ihn liegen.
Und schon haben wir das Dilemma. Und plötzlich merken wir, wie klein die Welt ist und wie stark die Auswirkungen der Firma Nestlé auf die Umweltverschmutzung eines kleinen Dorfes im Spessart sind. Jetzt hat die Firma schon den goldenen Windbeutel für die größte Werbelüge erhalten. Ob man ihnen für die Entsorgung ihres komischen Zeugs vielleicht ein paar Beutel schicken sollte? Macht euch mal Gedanken.

#Hundekotbeutel #Nestlé #Alete #Plastikmüll #Umwelt

Dienstag, 30. September 2014

NSA,, Merkel, Obama, Inzest

Kamera auf öffentliche Straße ausgerichtet
Wir leben in einem Überwachungsstaat. Ist ja mittlerweile bekannt. Und dass der Friedensnobelpreis-Obama die Muddi-Merkel abhört, das weiß man ja auch. Warum er das tut, weiß ich nicht. Vielleicht mag er einfach diese weiche Stimme und den Ossitonfall. Soll es ja geben. Vielleicht ist er auch nur eifersüchtig und will wissen, wass dat Angela und Vladi so miteinander bequatschen. Also, wenn ich könnte, ich würd auch mal lauschen. Ist doch sicher interessant. Kann ich aber nicht. Hab ich gar nicht die Möglichkeiten. Weiß jemand, wie man Muddis Handy anzapft? Nicht? Schade.
Im Spessart ist ja vieles recht ländlich. Da kennt man sich, da vertraut man sich. Da weiß man, wann der Nachbar daheim ist und wann nicht. Und da ist es auch irgendwie mit der Abhörerei nicht so interessant. Und wenn jetzt demnächst das Inzestverbot in Deutschland fällt, das hat ja der Ethikrat so angedacht, dann sinkt wohl auch die Kriminalitätsrate noch mal drastisch. Das find ich gut. Das wird dann insgesamt auch günstiger, wenn Mutter und Schwiegermutter ein und dieselbe Person sind. Alles ein Aufwasch. Weihnachten, Muttertag und so. Kein Streit, wann man wo bei wem sein muss.
Heute morgen allerdings einige Häuser entfernt entdeckt: Da hat einer an seinem Haus eine Kamera angebracht. Und die ist nicht etwa auf sein Grundstück ausgerichtet, die peilt direkt auf die Straße. Fast bis zu meinem Küchenfenster. Von da hab ich fotografiert.
Fühlt man sich gleich sicherer. Hab die Wand dann gleich mal gekennzeichnet, so als Anregung für eventuell ortsansässige Sprayer.

Entdecke dann im Internetz folgenden Hinweis:
"Darf ich öffentlichen Straßenraum mit einer Kamera überwachen?
Nein. Für die Beobachtung und Überwachung von öffentlichen Straßen und Bürgersteigen sind ausschließlich die Sicherheitsbehörden zuständig, also in erster Linie die Polizei."

Frage mich jetzt, ob der Nachbar da hinten vielleicht doch einer öffentlichen Behörde zuzuordnen ist…  Oder ob dort bereits seit Generationen gegen andere Gesetze verstoßen wird. Also an das Inzestverbot dachte ich jetzt nicht. Nicht unbedingt.

#NSA #Merkel #Obama #Inzest #Spessart #Überwachungsstaat

Sonntag, 28. September 2014

Wochen End(fund)stücke

Liebe Leute,
was man so an einem Wochenende alles erleben kann. Gleich 3 Fundstücke haben mir echt zu schaffen gemacht. Überlege, ob ich nicht doch mal mit meinem Therapeuten.... ?

Fundstücke vom Wochenende

Fundstück I:
Fundstück I: Elopak, Inhalt: O-Saft

Sonntagmorgen, Frühstück. Dazu Kaffee, ein Ei und natürlich frischer O-Saft. O-Saft kam diesmal als Direktsaft im Elopak. Nicht wie früher im Tetrapak. Vielleicht ist ja Elopak auch Tetra. Weiß aber keiner. Und Elopak hat viele Vorteile, die man dann aus Werbegründen aufdruckt auf den Elopak:
Einfaches Öffnen. Habe es getestet. Stimmt. Gut, dass es draufgeschrieben wurde. Wer hätte es sonst gemerkt?
Sauberes Ausgießen. Stimmt. Ich war danach nicht schmutziger als vorher. Ist ja auch gut so. Wäre doof, wenn Elopak für dreckiges Ausgießen bekannt wäre. Widerlich das. Aber es funzt ganz okay.
Erhält Geschmack und Vitamine. Nicht nachvollziehbar. Echt nicht. Wieviele und welche Vitamine enthält Elopak? Muss man mal zum Testen einschicken. Wie schmeckt Elopak? Hab dann mal ein Stück probiert. Nachdem der O-Saft draußen war. Logisch. Sonst wäre das mit dem sauberen Ausgießen ja auch Geschichte. Also Elopak schmeckt nicht. Auch nicht gut. Muss man nicht drauf hinweisen. War froh, dass der O-Saft nach O-Saft geschmeckt hat und nicht nach Elopak. Und die Vitamine im O-Saft sind mir auch lieber, als die vom Elopak. Seltsam das. Oder? Das Stück Elopak wieder ausgespuckt. Man weiß ja nie...

Fundstück II:
Fundstück II: Toys... us

In meiner Jugend… liebe Zeit, so alt bin ich schon? Also in meiner Jugend… Schock! Schreibe ich das hier gerade wirklich? Nochmal: In meiner Jugend wurde man frühzeitig darauf hingewiesen, dass bestimmte Handlungen zu oft durchgeführt, für den Menschen schädlich seien. Damit meinte man allerdings damals noch nicht Fernsehen oder Playstation spielen. Die wirken auch. Haben einen negativen Einfluss auf den Frontallappen. Das ist bekannt und macht dumm. Früher meinte man was anderes und seine negativen Auswirkungen auf das Rückenmark. War damals schon schwer zu glauben. Heute werden manche Handlungen dann sogar in Prospekten beworben, deren Zielgruppe in erster Linie Kinder und Jugendliche sind. Bin nicht prüde. Wirklich nicht. Nur ein bisschen. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Bin nur irritiert und stelle fest, dass ich beginne, manches nicht mehr so zu verstehen. Vielleicht haben manche Marketingfachleute zu viel ferngesehen? Ich sehe vor mir viele Kunden dieses Ladens. Sie beteiligen sich am Wettbewerb.... Kopfkino aus! Schnell jetzt...

Fundstück III:
Fundstück III: Erntedank mit Bein

Auf einem Erntedankfest gewesen. Die sind ja immer so um diese Jahreszeit. Alles ist reif gewesen, wurde abgeerntet. Und weil man so dankbar war, macht man einen Gottesdienst und dekoriert mit Ernteerzeugnissen. Reifen, abgeernteten Ernteerzeugnissen. Diesmal gab es in der Dekoration auch: Beine! Reife, abgeerntete. Neben Rüben und großen Kartoffeln und sonstigem Gemüse. Man versucht ja immer ein paar Prachtexemplare zu präsentieren.
Es ist gelungen. Allerdings war ich irritiert und dachte dann an Fundstück II. Warum, weiß ich eigentlich auch nicht.
Ach ja jetzt fällt es mir ein. Froh war ich, dass ich mangels Jugendlichkeit nicht mehr so gefährdet bin… Auch Erntedankfeste können irritieren.

Anstrengend das alles. So viele Erlebnisse. Hoffe, dass nach dem Wochenende etwas Erholung drin ist.
Ächt jetzt!  

#Erntedank #Elopak #ToysRus #Rubbeln #Sex

Freitag, 26. September 2014

Die Zeugen Jehovas und der III. Weltkrieg

Ist schon wichtig, immer gut vorbereitet zu sein, finde ich. Man stelle sich vor, man hat irgendwo eine Präsentation zu halten und kommt da hin ohne Vorbereitung. Man stelle sich vor, man singt in einer Oper als Solist mit und kommt hin, um festzustellen, dass man weder die Oper richtig kennt, noch die zu singenden Partituren beherrscht. Grausam ist das. Man stelle sich vor, der Wendler singt und die Technik fällt aus. Das wäre allerdings was anderes. Für den Zuhörer. Für den W. sicher auch nicht.
Jetzt geistert in den Köpfen der Menschen die Angst vor einem 3. Weltkrieg. Ob das sein muss, darüber kann man streiten. Ob die Medien dazu ihren Beitrag leisten, darüber kann man ebenfalls streiten. Es gibt ihn jedoch, den intelligenzreduzierten Homo Sapiens, der immer noch nicht gelernt hat, dass Krieg keine Lösung ist. Leider hat dieser H.S. in der Regel dann noch irgendwelche Machtpositionen inne. (Manchmal sogar ist er Träger des Friedendingenspreises *duckundwech*).
Jedenfalls, sollte es einen 3. WK geben, wie kann Mensch sich vorbereiten? Jodtabletten einlagern für den Fall, dass es eher atomar zugeht? Den alten Bunker aus dem 2. WK wieder aktivieren?
Gestern im Supermarkt entdeckt: Die neue Ausgabe des Groschenheftchens WELTKRIEG. Groschenheftchen jetzt nur vom Format her. Wir haben schließch den Euro. Da kann so ein Groschenheftchen schon mal 1,95 € kosten. Es ist schon Nr. 20 mit lauter Erlebnisberichten aus dem letzten WK. Diesmal: Überleben in Eis und Tundra. Ist wichtig. Der Winter kommt und wenn jetzt der Krieg auch im Winter.… So weiß man dann, wie die es früher hinbekommen haben. Erst dachte ich, es sei die Arbeitshilfe für die Hauskreise der Neo (… die, deren Namen man nicht nennt),  ihr wisst schon. Aber es scheint da doch einen echten Bedarf zu geben. Das Titelbild wurde vom Maler erstellt, der auch das Titelbild vom Wachtturm malt. Weiß ich aber nicht sicher, könnte jedoch sein.Von den Zeugen. Jetzt nicht Zeugen des Weltkrieges, also nicht des letzten. Die schreiben ja auch Erlebnisbericht und erzählen Großes vom kommenden Krieg. Gar nicht so unähnlich. Der Wachtturm allerdings ist günstiger. Den bekommt man immer noch von den Damen in der Fußgängerzone geschenkt. Find ich nett.
Stelle fest, das Weltkriegsniveau ist mittlerweile auf dem Niveau von Dr. Dingsbums, der Arzt, dem die Frauen vertrauen und Jerry Cotton, dem Mann aus Baumwolle.
Hab das Heft nicht gekauft. Bin von den Sprüchen der Alten geprägt: Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin…
Das waren noch Zeiten, als es hieß: Frieden schaffen ohne Waffen. Wenn der Tag dein Freund sein soll, dann brauchst du eine Tüte mit glücklichmachendem Inhalt. Und wenn du zum Establishment gehören wolltest, war das auch ganz einfach: Du musstest nur zweimal mit derselben pennen. Aber keine wollte mehr Krieg und las auch keine Heftchen.
Aber das ist lange her und vergangen. Jetzt geht es wieder um kalte und heiße Kriege. Angesichts dessen, mal ehrlich: Glaubt da echt noch jemand an die Evolution des Homo Sapiens? Ehrlich? Na dann…    

#2.Weltkrieg #ZeugenJehovas #Evolution #Frieden #keinSex

Mittwoch, 24. September 2014

Recht hat sie, die Kirche... aber ist das auch richtig?

Ja, die Kirchen in Deutschland machen doch immer wieder Freude und leben Toleranz und Nächstenliebe vor. Es sei denn, du arbeitest in Bochum in den Augusta-Kliniken. Die gehören der evangelischen Kirche. Ist klasse, wenn Kirche sich auch sozial engagiert und sogar eigene Krankenhäuser hat. Sozusagen Gesundheitsbastionen der Nächstenliebe. Orte zum Wohlfühlen und Genesen.
Sicher auch ein guter Arbeitgeber, der noch Wert legt auf Werte. Auf christliche Werte, zum Beispiel. Nächstenliebe ist da so ein Wert. Toleranz? Eher nicht, oder?
Jedenfalls lassen die in Bochum auch Andersgläubige in ihrer Einrichtung arbeiten. Muslime auch. Weibliche Muslime. Weibliche Muslime mit Kopftuch aber nicht. Da sehen sie ihren eigenen Missionsauftrag gefährdet. Also fliegt die Muslima mit Kopftuch wieder raus. Weil so ein Antimissionskopftuch geht nicht, ist unhygienisch und stinkt. Ja, Kirche weiß, was wichtig ist. Kirche weiß, wie sie sich ihren guten Ruf bewahrt. Kirche weiß, wie sie Glauben in unserem Land attraktiv und interessant darstellt. Deswegen ist Kirche in unserem Land auch eine der am schnellsten wachsenden Institutionen.
Ist doch klasse.
Frage mich allerdings, ob das Kopftuchverbot jetzt dann für alle gilt. Ich meine erinnern zu können, dass es da noch andere Mitarbereinnen gibt, die ebenfalls Kopftuchträgerinnen sind. Diakodingens heißen die.

Gibt's die eigentlich noch? Fliegen die jetzt auch raus? Sollten sich vielleicht alle zusammen tun, die kirchlichen und die anderen Kopftuchmenschen. Das wäre dann mal eine coole Solidargemeinschaft.
Außerdem sollte dringend aufgelistet werden, was noch so alles den missionarischen Auftrag des Bochumer Krankenhauses verhindert?
- zu niedriger IQ
- zu niedriger EQ
- Birkenstockpantoffeln
- bunte Plastikpantoffeln mit Löchern drin…
- lila Bettwäsche
Also das sind jetzt so Sachen, bei denen ich echt vom Glauben abfalle. Ihr habt da sicher andere.
Man könnte eine lange Liste zusammenstellen, der Personalverwaltung im Krankenhaus schicken, damit sie das bei weiteren Personalfragen berücksichtigen können. Wegen dem wichtigen Auftrag. Wär halt ungünstig, wenn sie da selbst gekündigt würden. Weiß ich jetzt nicht. Will ich auch nicht behaupten. Könnte es mir aber vorstellen. Weil Phantasie habe ich ja.

#Kirche #Kopftuchverbot #IQ #Sex (Sex sells, besonders bei Kirchens)

Weltschulmilchtag

Der von mir so hoch geschätzte Homo Sapiens, intelligent, vernunftbegabt, klar, strukturiert und in sich schlüssig und logisch, ist übrigens das einzige Säugetier, welches nach der Stillzeit noch Milch zu sich nimmt. Katzen lieben auch Milch, vertragen sie aber nicht. Besorgen sich auch keine. Die bekommen sie vom unkundigen Dosenöffner. Durch das neue und sehr prominente Lactoseunverträglichkeitssyndrom vertragen auch immer weniger Menschen Milchprodukte und verzichten dann lieber. Man braucht sie eigentlich nicht. Früher schon. Da war sie gesund, ein Schluck Gesundheit, der dich mit vielen lebenswichtigen Mineralstoffen und Eiweiß versorgt hat. Heute ist das ja alles anders. Was früher gesund war, ist heute ungesund und verantwortlich für die ganzen Zuvielisationskrankheiten, die wir heute haben. Herzkrankheiten, Krebs, Diabetes I-X, für all dies ist dann jetzt die Milch verantwortlich. Komisch, wie sich die Welt ändert, wenn plötzlich neue Märkte eröffnet werden sollen. Zum Beispiel der große Zukunftsmarkt der veganen Ernährung. Das ist dann jetzt also gesund. Zum Leidwesen natürlich des milchproduzierenden Gewerbes. Aber die Milchwirtschaft ist ja auch nicht faul und veranstaltet wie in jedem Jahr den WELTSCHULMILCHTAG am letzten Mittwoch im September. Also heute.
Das ist Nostalgie, da denkt man an die eigene Kindheit, da freuen sich die Schulen, wenn jedem Kind heute ein Glaserl spendiert wird. Und die Eltern freuen sich, vor allem die veganen, die haben sicher früher auch Milch bekommen von ihren unwissenden Erzeugern. Und die Lactosekinder, die dann heute Bauchweh bekommen, freuen sich auch, am Anfang jedenfalls.
Hach wat war dat früher schön. So in der Pause seine Milch - besser noch Kakao - schlürfen zu können. In so kleinen pyramidenförmigen Tüten wurden die verkauft damals. Am Schulkiosk vom ewig grummelnden Hausmeister in seinem grauen Kittel.
Aber irgendwie antizyklisch ist der Tag dann schon, oder? Also so für die Nostalgie könnte man noch ein paar andere Tage von nicht genügend beachteten Wirtschaftsinteressen einführen. Wie wäre es mit einem Weltschulzigarettentag? Ist auch Nostalgie und viele haben in der geheimen Raucherecke dort das nikotinhaltige Atmen gelernt. Und atmen ist ja wichtig, das weiß der Homo S. Gut einige davon atmen heute gar nicht mehr. Aber es leben auch schon einige Milchtrinker nicht mehr. Milch und Kippen sind ja auch in etwa gleich gefährlich. Auch ein Weltasbachuralttag wäre interessant. Auch schön nostalgisch. … wenn dir also Gutes widerfährt, … das wär doch was.
Merkwürdig finde ich, dass wir andererseits feststellen, dass trotz jahrelanger Fehlernährung die Lebenserwartung des von mir so hoch geschätzen H.S. dennoch immer weiter gestiegen ist.
Hm… irgendwas stimmt doch hier nicht… Letztens soll auch ein Veganer ins Gras gebissen haben. Echt jetzt.
Jedenfalls, das Glas Milch auf dem Foto… ich konnte es nicht wegschütten. Nicht am Weltschulmilchtag. Wär doch Schad drum gewesen.

 Hab gleich mal aus der Tageszeitung die Todesanzeigen rausgesucht. Mist, die Einschläge kommen näher. Blöde Milch... menno.

#Gesundheit #Milch #Gedenktag